Der MACHER Podcast vom Künstlerkartell Folge 38
Knapp 1.000 Mitarbeitende, konservativer Markt – und kein Fachkräfteproblem. Ihre Erklärung ist unbequem: Wer keine Leute findet, hat ein Problem mit der eigenen Sichtbarkeit, nicht mit dem Markt.
Strehlow – Wer keine Leute findet, ist meistens selbst schuld | Lina-Marie Pilz-Strehlow
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Das ist die Aussage der Folge – und sie nimmt sich selbst nicht aus. Auch Strehlow hatte Phasen mit keinen oder schlechten Bewerbungen. Ihr Rückblick darauf: „da waren wir auch einfach selber schuld".
Wer glaubt, die nachwachsende Generation tauge nichts, findet folgerichtig niemanden. Gute Leute gibt es – es geht darum, wie und wo man sie anspricht.
Ihr Vergleich: In Corona hat innerhalb von Tagen jeder Betrieb Homeoffice und neue Regeln eingeführt. Beim gesellschaftlichen Wertewandel verweigern dieselben Unternehmen genau diese Anpassung.
Bewerbungen kommen mit Sätzen wie „meine Oma war mal bei euch Klientin" oder „ich war früher bei euch in der Physiotherapie". Das sind Berührungspunkte über Jahre – kein Ergebnis einer Kampagne.
Zwei völlig identische Unternehmen: Das, in das man hineinschauen kann, gewinnt. Man braucht nicht das bessere Angebot, man braucht das sichtbare.
Erst im Vorjahr gestartet, als Pilotprojekt in einzelnen Bereichen. Ergebnis: so viele gute Bewerbungen wie lange nicht. Warum es so lange gedauert hat, benennt sie offen: kein Kopf dafür, gefangen im Tagesgeschäft. Der Knoten platzte erst, als jemand es erklärt und die Arbeit abgenommen hat.
Wenn Unternehmen sagen, sie finden keine Leute, dann liegt das an ihnen selber.
Mittlerweile denke ich mir: wie dumm waren wir, dass wir es erst letztes Jahr angefangen haben. Weil es einfach so eine krasse Wirkung hatte.
Referenz Strehlow – wie wir Betriebe wie Strehlow sichtbar machen.
Wenn du selbst Gast sein willst – oder wissen, wie aus Sichtbarkeit Aufträge werden.
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